Bianco di Custoza
D.O.C. für Weißwein in der Provinz Verona im Westen der italienischen Region
Venetien. Die Zone umfasst das Hügelland und die welligen Ebenen zwischen der
Etsch und Lazise am Südostufer des Gardasees mit den Gemeinden Bussolengo,
Castelnuovo del Garda, Lazise, Pastrengo, Peschiera del Garda, Sommacampagna,
Sona, Valeggio sul Mincio und Villafranca di Verona in der Provinz Verona.
Das Gebiet entspricht in etwa der DOC Bardolino.
Der trockene Bianco (auch als Superiore) wird aus Trebbiano Toscano (20-45%),
Garganega (20-40%), Tocai Friulano = Trebbianello (bis 30%), sowie in beliebiger
Verwendung von Cortese = Bianca Fernanda, Riesling Italico (Welschriesling),
Chardonnay, Pinot Bianco und Malvasia Toscana (20-30%) verschnitten. Der in
Amabile und Dolce ausgebaute Passito wird aus getrockneten Trauben produziert.
Einen Spumante gibt es in den Versionen Brut, Extra Brut und Extra Dry
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Der Cabernet Sauvignon ist eine rote Rebsorte. Die Rebe hat so große Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird.
Beheimatet ist sie im Bordelais, hat aber von hier ihren Siegeszug in die ganze Weinbau-Welt angetreten, in jüngerer Vergangenheit verstärkt auch nach Übersee. Mit rund 200.000 Hektar Rebfläche weltweit liegt sie an siebenter Stelle, wurde aber von der Sorte Merlot als am weitesten verbreitete rote Qualitätssorte überrundet. Auch außerhalb ihrer Heimat behält die Sorte ihre Eigenart und ihren Charakter, wobei natürlich die Intensität der Charakteristika durch den Einfluss der Böden oder des Klimas variieren können.
Wiedererkennungsmerkmale des Cabernet Sauvignons sind der charakteristische Traubengeruch von schwarzen Johannisbeeren (Cassis), der zum Teil durch einen Geruch von Zedernholz begleitet wird und die tiefdunkle Farbe der Weine. Darüber hinaus weisen die Weine immer einen konzentrierten Fruchtgeschmack mit einem tragenden Gerüst von Taninen und Säuren auf. Erschwert wird die Identifizierung der Traube im Wein durch die Tatsache, dass die Rebe kaum sortenrein angeboten wird.
Die Charakteristika der Rebsorte haben diverse Rebzüchter zu neuen Kreationen angeregt. Während man im kühlen Weinbauklima insbesondere die tiefe Farbe der Weine mit einer frühen Reife zu kombinieren versucht, liegt das Hauptaugenmerk im warmen Anbauklima auf finessenreiche Sorten mit entsprechender Hitzefestigkeit.
Quelle: Wikipedia
Chianti
DOCG für trockene Rotweine in der italienischen Region Toskana, die nach der
Hügellandschaft zwischen Florenz und Siena benannt ist. Vermutlich ist die
Bezeichnung aus dem Namen einer etruskischen Familie entstanden. Die erste
Erwähnung eines Chianti-Weines stammt aus dem Jahre 1404, als ein gewisser
Francesco Datini – ein Kaufmann aus Prato – in Vignamaggio einen Weißwein
kaufte. Ursprünglich galt dies nur für die Gebiete um Radda, Gaiole und
Castellina in der Provinz Siena im Süden des heutigen Chianti-Classico-Bereiches.
Die Feudalherren des Chianti-Bundes besaßen dort schon im 13. Jahrhundert
Weinberge. Über die Entstehung der alten Grenzen gibt es folgende schöne Legende
aus dieser Zeit: Die verfeindeten Bürger der beiden Stadtstaaten Siena und
Florenz wollten ihre ewigen Grenz-Streitigkeiten beenden und durch einen
Wettkampf die Einfluss-Bereiche festlegen. Beim ersten Hahnenschrei sollten zwei
Reiter - einer von Siena, einer von Florenz - aufbrechen. Wo sie
aufeinandertreffen würden, sollte die endgültige Grenze sein. Die Sienesen
besaßen einen weißen Hahn, den sie so sehr fütterten, dass dieser fett und faul
wurde und lange schlief. Die Florentiner hingegen hatten einen schwarzen Hahn,
den sie hungern ließen, sodass dieser sehr früh zu krähen begann. Deshalb konnte
ihr Reiter viel früher starten und traf 15 Kilometer vor Siena beim Ort
Fonterutoli auf seinen Gegner. Damit erhielt Florenz einen großen Teil des
Chianti-Gebietes. Das heutige Wahrzeichen von Chianti-Classico ist ein schwarzer
Hahn (Gallo nero) und erinnert an diese vielleicht nicht ganz wahre, aber schöne
Geschichte.
Ein roter Chianti wurde bereits im frühem Mittelalter produziert, die
verwendeten Rebsorten haben sich aber ganz sicher geändert und wurden damals
auch nicht so rigoros vorgegeben bzw. auch nicht befolgt. Wahrscheinlich stellte
jeder Winzer seinen Chianti gemäß den in seinem Weinberg vorhandenen Sorten her.
Nach einer Dokumentation aus dem Jahre 1773 bestand der damalige Chianti zum
großen Teil aus Canaiolo Nero mit kleineren Anteilen von Sangiovese, Mammolo und
Marzemino, also durchwegs roten Sorten. Doch es werden auch die weißen Sorten
“Tribbiano und San Colombano” erwähnt. Der legendäre Baron Bettino Ricasoli
führte ab 1850 zahlreiche Versuche durch, um ein optimales Rezept zu finden. In
einem Brief aus dem Jahre 1872 fasste er das Ergebnis seiner jahrzehntelangen
Experimente zusammen. Er empfahl Sangiovese als Hauptrebsorte (75%, für Bouquet
und Kraft) und zur Milderung Canailo Nero (15%). Die weiße Malvasia del Chianti
wurde für jung genussreife Weine als Zusatz vorgeschlagen, jedoch ausdrücklich
für länger lagerfähige Weine davon abgeraten. Die weiße Sorte Trebbiano wurde in
seinem Rezept überhaupt nicht berücksichtigt, sondern kam erst später dazu
(10%). Weiters waren auch noch andere Rebsorten (5%) erlaubt.
Im Verlaufe der Jahrhunderte dehnten sich die Weinberge des Chianti-Bereiches
gewaltig aus - nach Norden bis über Greve und San Casciano, nach Osten durch die
Florentiner Berge bis Arezzo, nach Süden bis weit über Siena hinaus und nach
Westen bis Pisa bis fast an die thyrrhenische Küste. Das Großherzogtum Toskana
unter Cosimo III. (1642-1723) aus dem Geschlecht der Medici definierte bereits
im Jahre 1716 eine der ersten geschützten Ursprungs-Bezeichnungen für
Weinbau-Gebiete. Dies betraf die Gebiete Carmignano, Chianti, Pomino und Val
d´Arno di Sopra. Per Dekret wurden die Grenzen festgelegt und verboten, dass
Weine aus anderen Bereichen so genannt werden. Das erscheint heute vielleicht
als selbstverständlich, war aber zu dieser Zeit eine bahnbrechende Erneuerung.
Das in der Zwischenzeit weiter gewachsene heutige Chianti-Gebiet ist aber kein
geschlossener Bereich, sondern überschneidet sich mit vielen anderen DOC-Zonen,
bzw. darf auch in anderen DOC-Zonen ein Chianti produziert werden. Dies sind
unter anderem Carmignano, Montalcino, Montepulciano, Pomino, Val d´Arbia,
Valdichiana und Vernaccia di San Gimignano. Das heutige Chianti-Gebiet umfasst
Rebflächen in den fünf Provinzen Arezzo (19 Gemeinden), Florenz (34), Pisa (16),
Pistoia (8) und Siena (26) mit rund 7.000 Produzenten in über 100 Gemeinden. Die
Rebfläche beträgt rund 2.500 Hektar, ist also gegenüber dem
Chianti-Classico-Gebiet mit 8.000 Hektar wesentlich kleiner. Darüber hinaus gibt
es noch eine engere Ursprungs-Bezeichnung mit den sieben Subzonen Chianti Colli
Aretini, Chianti Colli Fiorentini, Chianti Colline Pisane, Chianti Colli Senesi,
Chianti Montalbano, Chianti Montespertoli (erst seit 1997) und Chianti Rufina
(als drei beste gelten Rufina, Colli Senesi und Colli Fiorentini). Diese tragen
diese vollen Bezeichnungen am Flaschen-Etikett. Alle anderen Weine aus den
Randzonen werden einfach als Chianti bezeichnet. Eine eigene DOCG-Zone ist
Chianti-Classico. Beide erhielten 1967 die DOC- und 1984 die
DOCG-Klassifikation.
Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Chianti zu einem Massenwein, abgefüllt in
den typischen, mit Bast umwickelten Flaschen („fiasco“), und in großen Mengen
exportiert. Die DOC-Klassifizierung 1967 sah im Wesentlichen noch das
Ricasoli-Rezept vor, in dem bis zu 30% weiße Sorten erlaubt waren. Auch der
Ertrag von 80 hl/ha und der Mindest-Extraktgehalt war noch sehr großzügig. Im
Jahre 1984 erhielt der Chianti den DOCG-Status, was mit großen Veränderungen
verbunden war. Die weißen Sorten wurden auf maximal 2% beschränkt, der
Hektar-Ertrag reduziert und das Alter der Rebstöcke für DOCG-Chiantis auf
zumindest fünf Jahre festgelegt. Dadurch ergaben sich bedeutende
Qualitäts-Verbesserungen, die sich vor allem auf die Lagerfähigkeit der Weine
auswirkten. Weiters wurden bis zu 10% auch andere Rebsorten erlaubt, vor allem
waren dies Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah. Zusätzlich wurde auch der
Barrique-Ausbau gestattet. Dadurch wandelte sich der herbe Stil des eher
hellroten Chianti zu einem dunklen, tanninreichen und sehr lange lagerfähigen
Rotwein, der zu den besten Italiens gehört.
Die Rebsortenmischung setzt sich folgendermaßen zusammen: Sangiovese (zumindest
75%), Canaiolo Nero (bis 10%), die weißen Malvasia und Trebbiano (2%) und
Cabernet Sauvignon und/oder Merlot (bis 10%). Es werden aber auch reinsortige
Chiantis aus 100% Sangiovese produziert. Die Vorgaben bezüglich Hektarertrag,
Alkohol-Gehalt und Reifezeit im Fass sind per Subzone etwas unterschiedlich. Für
die Standard-Version ist dies 75 bis 90 hl/ha, 11,5 bis 12,5% vol und vier bis
sieben Monate. Für Riserva und Superiore ist dies 75 hl/ha, 12,0 bis 12,5% vol
und zwei Jahre und zwei Monate. Wenn die Technik Governo angewendet wird, so
muss auf dem Etikett “Governo all´uso del Chianti” aufscheinen und dieser
innerhalb eines Jahres verkauft werden. Die Weine sind auf Grund
unterschiedlicher Rebsorten-Mischungen, Bodentypen und Vinifikations-Methoden
sehr unterschiedlich, deshalb kann man von keinem „einheitlichen Chianti-Typ“
sprechen. Zu den größten Chianti-Produzenten zählen die historischen Weingüter
Frescobaldi und Ruffino. Um den Chianti-Produzenten die Möglichkeit zu geben,
auch andere DOC-Weine zu erzeugen, wurden die DOC´s Colli dell´Etruria Centrale
und Vin Santo del Chianti geschaffen.
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Chianti-Classico
DOGC für trockenen Rotwein in der italienischen Region Toskana. Dieser gegenüber
dem „normalen“ Chianti eine Stufe höher stehende Wein kommt aus der klassischen,
bereits im Jahre 1716 von Großerzog Cosimo III. (1642-1723) definierten Zone,
die damals aber wesentlich kleiner war. Im Jahre 1932 kamen weitere Bereiche
bzw. Gemeinden dazu und komplettierten das heutige Gebiet. Im Jahre 2002
umfasste die Chianti-Classico-Zone rund 8.500 Hektar Rebfläche und ist damit die
weitaus größte DOCG-Zone Italiens (der Chianti-Bereich ist „nur“ rund 2.500
Hektar groß). Zu Chianti-Classico zählen die neun Gemeinden Barberino, Greve,
San Casciano und Tavernelle (Provinz Florenz), Castellina (Provinz Chianti)
sowie Gaiole, Radda, Castelnuovo Berardenga und Poggibonsi (Provinz Siena). Die
typischen Chianti-Classico-Bodenarten sind Galestro (lockerer Kalkmergel) und
Alberese (verwitterter Sandstein), die auch bei starkem Regenfall nicht zu
feucht werden (siehe unter Bodentyp). Der Galestro gab auch einem inzwischen
berühmten IGT-Weißwein den Namen. Die Rebsorten-Mischung des Chianti-Classico
ist heute identisch mit dem „normalen“ Chianti. Bezüglich der anderen
Bestimmungen gibt es höhere Vorgaben: maximaler Ertrag 75 hl/ha, Alkohol-Gehalt
zumindest 12% vol und Fassausbau elf Monate, beim Riserva 12,5% vol und zwei
Jahre und zwei Monate. Als beste Lagen gelten die mittleren Höhenlagen südlich
von Greve, nördlich von Radda und Castellina sowie von den Hängen, die sich von
Gaiole nach Süden bis Castelnuovo in Richtung des Arbia-Tales erstrecken. Große
und bekannte Produzenten sind unter anderem Antinori, Fonterutoli, Ricasoli
(mehrere Weingüter) und Ruffino. Das Markenzeichen des so genannten Consorzio
(dem die meisten Produzenten angehören) ist ein schwarzer Hahn (Gallo nero), was
auf eine Legende zurückgeht (siehe unter Chianti). Im Jahre 1999 produzierten
die 572 Mitglieder rund 80% der Chianti-Classico-Menge. Wie beim Chianti gibt es
auch eine eigene DOC Vin Santo del Chianti Classico.
ist ein italienisce Weinbaugebiet in der Provinz Alessandria, Piemont. Seit dem 26. Juni 1992 hat die Region den Status einer DOC. Das Gebiet Alto Monferrato liegt in der Nähe der ligurischen Apenninen. Die insgesamt 714 ha Rebfläche teilen sich 604 Winzer, die im Mittel 14.400 hl Wein produzieren. In der Hauptsache wird ein Weißwein aus der Rebsorte Cortese gekeltert. Nur für diesen Weißwein gilt die Anerkennung als DOC; er ist dem bekannten Gavi sehr ähnlich. Die Rebsorte Cortese muss zu mindestens 85 % im Wein enthalten sein. Der Alkoholgehalt beträgt mindestens 10% Volumenprozent bei einem Säuregehalt von ca. 6 Promille.
Diese Anbauregion erhält ihre besondere Eigenart durch die Hügel, die dem offenen luftigen Flachland zugewandt sind. Das Gebiet ist auch von historischer Bedeutung, denn es wird bereits Ende des 16. Jahrhunderts erwähnt. In jüngeren Zeiten leistete der Staatspräsident Einaudi einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Weinkultur.
Dieser Wein hat einen freimütigen Charakter, eine volle rubinrote bis violette Färbung, blumig-fruchtige Nuancen, einen stets trockenen und ausgeprägten Geschmack, ist wohlriechend und harmonisch und schmeckt zu jeder Zeit.
Äußerst seltene Weißweinsorte, die im Süden Piemonts in der weiteren Umgebung von Alba vereinzelt angebaut wird. Sie ergibt einen pikanten, fein-abgestimmten, nachhaltigen Wein. Oft wird angenommen, daß diese Sorte eine Verwandte vom Vermentino ist, da die Traubenfruchtstände sehr ähnlich sind.
Der rote Rebsorte stammt höchstwahrscheinlich aus Frankreich. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie 1784 im Bordeaux-Bereich Libournais, wo sie auch heute noch dominiert. Der Name ist vom französischen Wort für Amsel (merle) abgeleitet, weil diese Vögel die früh reifenden Beeren gerne naschen. Sie entstammt einer wahrscheinlich natürlichen Kreuzung zwischen Cabernet Franc und einer anderen Cabernet-Sorte. Synonyme sind Bigney, Crabutet, Médoc Noir, Merle Petite, Merlau, Merlo, Merlot Noir, Merlott, Odzalesi, Plant du Médoc, Plant Médoc, Sémillon Rouge und Vitraille. Es gibt auch die Spielarten Merlot Gris und Merlot Rosa. Die weiße Merlot Blanc ist aber nicht direkt verwandt.
DOC für trockene Rot- und
Rosé-Weine in der italienischen Region
Abruzzen (der Bereich hat nichts mit der
gleichnamigen Stadt oder dem
Vino Nobile di Montepulciano
in der Toskana zu tun). Die Zone erstreckt sich über alle vier Provinzen (L´Aquila,
Chieti mit der größten Menge, Pescara und Teramo) mit 174 Gemeinden. Rosso und
Cerasuolo (Rosato) werden aus
Montepulciano (85-100%),
sowie anderen zugelassener roten Sorten (bis 15%) gekeltert. Der Rosso darf sich
mit zwei Jahren Lagerung
Riserva nennen. Weine aus der Subzone Colline
Teramane (mit 31 Gemeinden in der Provinz Teramo) dürfen diese Bezeichnung
zusätzlich am Etikett führen. Sie werden aus Montepulciano (90-100%) und
Sangiovese (bis 10%) produziert. Mit drei Jahren Alterung dürfen sie sich
Riserva nennen.
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Degustation: Verkostung, in deren Verlauf die Merkmale (Aussehen, Geruch, Geschmack und Nachgeschmack) des Weines beurteilt werden.
Dekantieren: technischer Terminus mit dem man das Umfüllen des Weines aus der soeben geöffneten Flasche in ein anderes Gefäß aus Glas (Dekantiergefäß) bezeichnet. Dadurch wird der Wein mit Sauerstoff angereichert und vom Depot getrennt.
D.O.C.: Wein mit kontrollierter Herkunft. Die am Etikett angeführte geographische Herkunftsbezeichnung entspricht Weinen, die genau festgelegten Produktionsanforderungen sowie den nationalen Bestimmungen und den EU-Richtlinien entsprechen.
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D.O.C.G.: Wein mit
kontrollierter und garantierter Herkunft. In der italienischen Klassifikation
der Weine ist das die höchste Qualitätsstufe
I.G.T.: Indicazione Geografica Tipica. Geographische Herkunftsbezeichnung auf der Etikette. Die Weine unterliegen bestimmten Produktionsvorschriften. Im Gemeinschaftsrecht handelt es sich jedoch um "Tischweine" und somit um eine Klasse, die unter den Weinen mit Ursprungsbezeichnung liegt.
Regaleali bianco
(Wein des Monats Februar 2012)
Frische Qualität mit Charakter: Regaleali Bianco, ein köstlicher Weißwein aus dem Weingut Regaleali von Graf Tasca d’Almerita, dessen Weine weltweit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Dieser Cuvée Wein ist eine gelungene Komposition aus den sizilianischen Rebsorten Inzolia, Catarratto und Grecanico. In jeder Flasche spürt man die Leidenschaft und Hingabe mit der die Winzer ihre Rebstöcke pflegen, ganz besonders im Regaleali Bianco. Ein wohlriechend, fruchtiger Wein von seltener Ausgewogenheit, angenehm weich, reichhaltig und intensiv.
Wir empfehlen diesen klassischen Regaleali Bianco zu Fisch und Meeresfrüchten sowie als Aperitif.
Roero
DOC für trockene Rot- und Weißweine in der italienischen Region Piemont. Die
Zone in den Namensgebenden Roero-Bergen umfasst die Gemeinden Baldissero d´Alba,
Castagnito, Castellinaldo, Govone, Guarene, Magliano Alfieri, Monta, Montaldo
Roero, Monteu Roero, Monticello d´Alba, Pocapaglia, Priocca, Santa Vittoria
d´Alba, Santo Stefano Roero und Sommariva Perno in der Provinz Cuneo. Der rote
Roero wird aus Nebbiolo (95-98%), Arneis (2-5%), sowie anderen zugelassenen
roten Sorten (bis 3%) gekeltert. Mit 12% vol Alkohol-Gehalt darf er sich
Superiore nennen. Der weiße Roero Arneis wird zu 100% reinsortig aus der Sorte
Arneis produziert, es gibt ihn auch als Spumante.
Roero Arneis
Die sehr alte, weiße Rebsorte (von Verehrern auch Barolo Bianco genannt) stammt
aus den Roero-Bergen bei Alba in der italienischen Region Piemont. Sie wurde
bereits im 15. Jahrhundert unter den Namen Renesium und Ornesio erwähnt. Früher
wurden aus ihr vor allem süße Weine gekeltert oder sie diente als mildernder
Verschnittpartner dunkler Nebbiolo-Rotweine. Die Sorte wurde in den
1990er-Jahren wiederbelebt. In den DOC-Zonen Langhe und Roero werden daraus
reinsortige Weißweine gekeltert (Roero Arneis und Langhe Arneis). Weiters wird
sie für Süßweine in Form von Passitos verwendet.
Einige Bemerkungen von Dominik
Ziller
Ziller@bmz.bund.de
nach eine Verkostung über diesen Wein:
Spass beiseite - es gab keinen
Grund zur Sorge. Denn auch wenn die
Piemonteser Weine sicher nicht sehr zugaenglich und auch nicht leicht zu
verstehen sind, was kam war so gut, dass keiner aus dem knappen Dutzend
Verkoster sehr leiden musste ;-)
Den Auftakt machte der 2000er Roero Arneis. Dieser Wein aus der
autochtonen Arneis-Traube im kleinen Gebiet Roero gekeltert, ist in
Deutschland weitgehend unbekannt. Selbst in Italien bekommt man ihn
ausserhalb des Piemont selten einmal - der Arneis steht dort eher im Ruf
eines einfachen, meist restsuess ausgebauten Zechweines, den man am
besten vor Ort trinkt und auch das nur, wenn es sein muss. Bei Vietti
versucht man seit knapp 35 Jahren aus dem Massenwein etwas Besseres zu
produzieren und zu zeigen, was in der Traube stecken kann. Und das ist
eine Menge: In der Nase zeigt sich der Roero zwar ein wenig verschlossen,
mit einem leichten Hefeton. Aber im Mund, da spielt dann die Musik und
ueberrascht der ganz trocken ausgebaute Wein mit einer wunderschoenen
Williamsbirne. Die bleibt, gibt im Abgang Zugaben und will und will sich nicht
verabschieden, erstaunlich - das Aroma haelt sich fast so lange wie bei
einem guten Williamsbrand. Dabei bleibt der Wein sehr fein und zeigt sich
trotz der sehr niedrigen Saeure (5 Promille) relativ trocken, fein und
ausserordentlich harmonisch. Die Frucht ist bis zum Ende sehr klar und
reintoenig, vielleicht duerfte der Wein neben der Birne noch einen Hauch
vielschichtiger sein, wenn man ueberhaupt so streng mit ihm sein will.
Der kompletten Beitrag
in den Weinforum
Der ausgeprägt
kalkhaltige Boden des Monte Conero Bergmassifs übt seinen Einfluss auf die
Substanz dieses Weines aus.
Schon im Mittelalter bekannt und geschätzt, war er Gegenstand einer wichtigen
Handelstätigkeit und wurde schließlich zum Wein der Marken schlechthin.
Geographisches Anbaugebiet: Gemeinde Camerano. Boden: Kalkhaltig
Höhe: 80 - 100 m über dem Meeresspiegel.
Anbausystem: Doppelt umgekehrt
Rebsorten: Sangiovese und Montepulciano
Weinlese: Mit Hand, normalerweise nach dem 10. Oktober
Kelterung: Traditionelles Auspressen, Mazeration der Schalen
Alterung: In Eichenfässern
Charakteristika:
Aussehen: Klar
Farbe: Voll rubinrot
Blume: Breitfächeriges, ausdrückliches Weinaroma
Geschmack: Ausgeprägt und voll, Gerbsäuregeschmack in ausgeglichenem Maße,
körpervoll, an die Trockenpflaume erinnernd
Serviertemperatur: 18° C
Zu servieren mit: Rind- Lamm- und Räucherfleischgerichten.
Besonders glücklick wird dieser Wein mit Schmorbraten, Grillfleisch und
Lammbraten kombiniert.
Ripasso-Verfahren
Italienische Bezeichnung (auf deutsch „Wiederholung“ oder „erneuter Durchgang“) für ein spezielles Verfahren bei der Herstellung von Valpolicella.
Bereits vergorenem Rotwein werden im Frühjahr getrocknete Traubenschalen (Trester) aus der Verarbeitung des Herbstes zugesetzt. Durch die in
den Schalen enthaltenen Hefen und Zucker erfolgt eine erneute Gärung. Aus den Schalen gelangen zusätzliche Farbstoffe und Tannine in den Wein, der mehr Farbintensität, Fülle und Charakter bekommt. Außerdem erhält der Wein dadurch die typisch bitteren Geschmacks-Nuancen eines Amarone.
Das Verfahren darf nicht mit Passito (Wein aus getrockneten Trauben) verwechselt werden.
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Vermentino ist eine weiße Rebsorte die ihren Ursprung vermutlich in Spanien oder auf Madeira hat. Sie wird verbreitet in Sardinien, Ligurien, Korsika und zunehmend im Languedoc angebaut. Im Osten der Provence wird sie unter dem Namen Rolle angebaut.
Vin
Santo del Chianti
Eigene DOC für Vin Santo innerhalb des DOCG-Bereiches Chianti in der
italienischen Region Toskana. Die Zone umfasst genau definierte Bereiche in den
Provinzen Arezzo, Florenz, Pisa, Pistoia, Prato und Siena. Der Wein wird aus
Trebbiano Toscano und/oder Malvasia del Chianti (70-100%) und anderen
zugelassenen weißen und roten Sorten (bis 30%) erzeugt. Der
Mindest-Alkohol-Gehalt beträgt 15,5% vol, bei Angabe einer der
Chianti-Unterzonen 16% vol. Er wird in den Varianten Secco, Abboccato, Amabile
und Dolce hergestellt. Der Wein altert in kleinen Fässern und darf frühestens am
1. November des dritten Jahres (für einen Riserva des vierten Jahres) nach der
Weinlese vermarktet werden. Der strohgelbe über goldgelbe bis intensiv
bernsteinfarbene Weißwein besitzt das charakteristische Aroma ähnlich einem
Madeira. Aus zumindest 50% Sangiovese wird die roséfarbene Variante Occhio di
Pernice in den Varianten Amabile und Dolce erzeugt, der Mindest-Alkohol-Gehalt
ist 16,5% vol, die Mindest-Alterung wie bei der weißen Variante drei bzw. vier
Jahre.
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Vin Santo del Chianti Classico
Eigene DOC für Vin Santo innerhalb des DOCG-Bereiches Chianti-Classico in der
italienischen Region Toskana. Die Zone ist identisch mit der DOCG Chianti
Classico. Der Wein hat sehr ähnliche Herstellungs-Bedingungen wie der Vin Santo
del Chianti, der Mindest-Alkohol-Gehalt liegt mit 17% vol etwas höher.
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